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21. und 22. September 2023
HAPAG-Hallen, Lentzstraße 1, 27472 Cuxhaven
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Programm

(Stand: 19.09.2023; Änderungen vorbehalten)

Downloads: Programm Abendveranstaltung (PDF) - Programm Fachtagung (PDF)

21. September 2023 / Abendveranstaltung

Ort: HAPAG-Hallen, Lentzstraße 1, 27472 Cuxhaven
Zeit: Donnerstag, 21. September 2023 ab 17 Uhr (Einlass ab 16:30 Uhr)
Moderation: Tom Hegermann
Musik: Bundespolizeiorchester Hannover

17.00 Uhr

Empfang

Moderation: Tom Hegermann
Musikalische Begleitung durch das Bundespolizeiorchester Hannover

17.45 Uhr

Reden

Susanne Henckel
Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr

Katja Günther
Staatssekretärin im Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein

Dr. Robby Renner
Leiter Havariekommando

19.00 Uhr
Abendessen
anschließend
Gespräch: Das Havariekommando zwischen gestern und morgen.
anschließend
Veronica Scholz alias 'Poesiematrose'
Poetry-Slam-Text
Gegen 22 Uhr
Ausklang und Get-Together
22. September 2023 / Fachtagung zum maritimen Notfallmanagement

Ort: HAPAG-Hallen, Lentzstraße 1, 27472 Cuxhaven
Zeit: Freitag, 22. September 2023 von 9 Uhr (Einlass ab 8:30 Uhr) bis 16 Uhr
Moderation: Tom Hegermann

Uhrzeit
Hanseatensaal
Kuppelsaal
08.30 Uhr
Einlass – Netzwerken und Austausch
09.00 Uhr

Begrüßung

Tom Hegermann
Moderation

Dr. Robby Renner
Leiter Havariekommando

09.15 Uhr

Keynote: Christian Meyer
Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz

09.35 Uhr

Grußwort: Hans-Christian Willert
Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein

09.45 Uhr

Vorstellung der Aussteller

Ankerherz Verlag
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
Deutsche Seemannsmission

Tom Hegermann

10.00 Uhr

Vortrag 1
Die neue Generation Mehrzweckschiffe - Einsatz für die Maritime Notfallvorsorge

Benno Lenkeit
Bundesanstalt für Wasserbau

Andreas Worms
Bundesanstalt für Wasserbau

Der Vortrag thematisiert die neue Generation Mehrzweckschiffe, die mit leistungsfähigen Anlagen und Systemen zur Öl-, Chemikalien- und Brandbekämpfung auf See sowie für das Notschleppen von Havaristen ausgerüstet werden. Ebenfalls werden die Schiffe über moderne Einrichtungen zur Erstversorgung von Verletzen auf See verfügen. Sie ersetzen ab 2025 sukzessive die Schiffe „Scharhörn“, „Mellum“ und „Neuwerk“.

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10.35 Uhr
Kaffeepause (Selbstbedienung) – Netzwerken und Austausch
Uhrzeit
Hanseatensaal
Kuppelsaal
10.50 Uhr

Vortrag 2
Pandemie und Seefahrt – Erfahrungen aus dem Hamburg Port Health Center

Dr. Matthias Boldt
Hamburg Port Health Center

Nach den Internationalen Gesundheitsvorschriften müssen alle Länder sogenannte Einreisepunkte (u.a. Häfen) benennen, welche jederzeit bestimmte notwendige Kernkapazitäten vorweisen müssen. In Deutschland gibt es fünf benannte Häfen (u.a. Hamburg). Der Vortrag geht auf die Vorbereitungen auf eine Pandemie in Hamburg (Projekt ARMIHN), Erfahrungen des Hafenärztlichen Dienstes aus der Corona-Pandemie und die Stärkung der Strukturen im Rahmen des Projektes „gesunde Häfen – gemeinsam Stark (GESA)“ ein.

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Vortrag 3
Hubschrauber in der Maritimen Notfallvorsorge: Der neue Airbus H215

Ingo Walter
Bundespolizei

Nicht in jedem maritimen Einsatzszenario ist es möglich, die hoch spezialisierten Einsatzteams des Havariekommandos auf dem Seeweg zur Unglücksstelle zu transportieren. Genau für diese Fälle steht bei der Bundespolizei-Fliegerstaffel in Fuhlendorf der speziell ausgestattete MNV-Hubschrauber bereit. Besatzung und Maschine, ausgestattet mit Doppel-Rettungswinde, Suchscheinwerfer, Medical Wall und Wärmebildkamera stehen rund um die Uhr bereit für den Einsatz im Rahmen der Maritimen Notfallvorsorge. Herr Polizeidirektor Ingo Walter, Leiter der Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf, stellt in seinem Vortrag einerseits die Entwicklung der nunmehr 20-jährigen Zusammenarbeit von Bundespolizei und Havariekommando sowie das neue Einsatzmittel Airbus H215 vor.

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11.25 Uhr

Vortrag 4
Maritime Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV)

Dirk Obermann
Deutsche Seemannsmission

Dorothea Wichterich
Havariekommando

Unfälle und Notlagen auf See, können unabhängig des Ausmaßes, von den betroffen Menschen als belastende Ereignisse wahrgenommen werden. Die dann notwendigen psychosoziale Maß-nahmen unterstützen die Betroffenen und helfen ihnen, ihre eigenen Bewältigungsressourcen zu aktivieren. Diese psychosoziale Notfallversorgung in maritimen Schadenslagen zu initiieren, organi-sieren und koordinieren ist Aufgabe des Havariekommandos in Kooperation mit der Deutschen Seemannsmission und der ev. Militärseelsorge.

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Vortrag 5
Neue Perspektiven - Einsatzmöglichkeiten von Drohnen in der Maritimen Notfallvorsorge

Dr. Björn Baschek
Bundesanstalt für Gewässerkunde

Für das Monitoring für die Maritime Notfallvorsorge stehen heute etabliert die Sensorflugzeuge Do228 und Satelliten als „fliegende Augen“ bereit. Zudem stehen erste Drohnen zur Verfügung und werden erprobt. Diese eröffnen neue Perspektiven. Herr Dr. Björn Baschek von der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) stellt das aktuelle System vor und gibt einen Ausblick auf zukünftige Anwendungsmöglichkeiten für Drohnen und ihre Sensorik als Beitrag zu einem kombinierten System.

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12.00 Uh
Mittagspause (Buffet) – Netzwerken und Austausch
Uhrzeit
Hanseatensaal
Kuppelsaal
13.00 Uhr

Vortrag 6
Seekrankheit - Herausforderung im Einsatz

Dr. Jens Kohfahl
Mitglied der Expertengruppe Verletztenversorgung

Durch Seekrankheit kann unter schlechtesten Wetterbedingungen über die Hälfte der Mitglieder auch einer erfahrenen Schiffsbesatzung betroffen sein. Dies kann maßgeblich Einfluss auf die Schiffssicherheit haben. Mit einer gleich großen mentalen und physischen Beeinträchtigung bis hin zum Verlust der Selbstrettungsfähigkeit muss auch bei den Einsatzkräften des Havariekommandos gerechnet werden. Vor diesem Hintergrund werden im Vortrag Ursachen, Prophylaxe und Therapie der Seekrankheit dargestellt.

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Vortrag 7
Struktur der maritimen Notfallvorsorge im Vereinten Königreich

Stephan Hennig
SOSREP UK

Der Posten des Secretary of State’s Representative for Maritime Salvage and Intervention (SOSREP) ist an die britische Seeschifffahrtsbehörde angegliedert, ist jedoch in maritimen Notfällen unabhängig und mit maximaler Verfügungsgewalt ausgestattet. Der Vortrag informiert über die Rolle und die maritime Notfallversorgung in Großbritannien und soll zum Nachdenken darüber anregen, ob die gegenwärtigen Strukturen, Mechanismen und Werkzeuge der maritimen Notfallversorgung noch hinlänglich sind.

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13.35 Uhr

Vortrag 8
Herausforderung Verletztenversorgung in der Maritimen Notfallvorsorge - Aktueller Stand und Perspektiven

Dr. Markus Stuhr
Vorsitz Expertengruppe Verletztenversorgung

Große Herausforderungen begleiten den Einsatz beim Massenanfall von Verletzten auf See. Eine Besonderheit dieses Spezialgebietes der maritimen Notfallmedizin sind die verlängerten Intervalle der medizinischen Versorgung. Alle Rettungseinheiten müssen autark arbeiten können. Hier hat das Havariekommando in den letzten Jahren wesentliche Aufbauarbeit geleistet. Zukünftig wird von Bedeutung sein, die Qualität der notfallmedizinischen Versorgung den an Land geltenden Standards und Empfehlungen anzunähern.

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Vortrag 9
Vom Aufbaustab zur Zusammenarbeit im GLZ

Burkhard Klär
Mitglied im Aufbaustab

Frank Erkner
Wasserschutzpolizei-Leitstelle

Die Erkenntnisse aus der Havarie der „PALLAS“ führten zu einer umfassenden Fortentwicklung der Einsatzstrukturen bei der Bekämpfung komplexer Schadenslagen auf See. Das Havariekommando stellt heute eine einheitliche Einsatzleitung sicher und ist zentraler Knotenpunkt für die maritime Notfallsorge. Im Verbund mit anderen Partnern haben sich u.a. im GLZ neue Formen der Zusammenarbeit bei Einsätzen, in der Überwachung, sowie der Nutzung nationaler und internationaler Datenplattformen ergeben.

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14.10 Uhr
Kaffeepause (Selbstbedienung) – Netzwerken und Austausch
Uhrzeit
Hanseatensaal
Kuppelsaal
14.30 Uhr

Vortrag 10
Komplexe Schadenslagen im Delegationsgebiet Hamburg am Beispiel des Schiffsbrandes CCNI ARAUCO

Dirk Flocke
Feuerwehr Hamburg

Seit dem Bestehen des Havariekommando stehen zahlreiche Feuerwehren der Küstenländer als verlässliche Partner in der Maritimen Notfallvorsorge bereit. Brandrat Dirk Flocke, Leiter der Spezialeinsatzgruppe Schiffsbrandbekämpfung der Feuerwehr Hamburg, berichtet am Beispiel des Großbrandes auf der CCNI ARAUCO am Burchardkai, von dem Einsatz sowie insbesondere der Unterstützung und Zusammenarbeit von Havariekommando und Feuerwehr im Delegationsgebiet Hamburger Hafen.

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Vortrag 11
Die Arbeit der DGzRS - Ein Einblick mit ausgewählten Einsatzbeispielen

Lennart Klemp
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

15.05 Uhr

Vortrag 12
Das Konzept PontonBoot des THW - Ergebnisse des Forschungsprojektes und mögliche Einsatzoptionen

Daniel Siegl
Bundesanstalt Technisches Hilfswerk

Die Fähigkeit zu großflächigen, langanhaltenden Schutz- und Hilfeleistungen an und auf Gewässern ist eine der Kernfähigkeiten des THW. Insbesondere vor dem Hintergrund häufigerer und extremerer Wetterereignisse gilt es diese Fähigkeiten auch zukünftig umfassend zu erhalten und zu modernisieren. Diesem Anliegen widmete sich das Forschungsprojekt: „Entwicklung eines verbesserten multifunktionalen Ponton Bootes (PoBo)“. Als damaliger Projektleiter wird Herr Daniel Siegl, inzwischen aus dem Bereich Strategie und Innovation des Leitungsstabs der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, das Projekt vorstellen. Dabei werden u.a. Eindrücke aus der ersten Test- und Erprobungskampagne vermittelt, Bezüge zu potentiellen Einsatzoptionen hergestellt und relevante Aspekte und Erkenntnisse für einen angestrebten effizienten Innovationstransfer in die Einsatzpraxis aufgezeigt.

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Vortrag 13
The International Group of P&I Clubs im Lichte von Havarien

Claude Pohlit
Skuld Germany

The International Group (IG) umfasst zwölf P&I Clubs, die Seehaftpflichtversicherungsdeckungen (protection and indemnity) für etwa 90 % der weltweiten Tonnage anbieten. Während die Clubs individuell im Wettbewerb stehen, teilen sie nicht nur das Risiko großer Verluste, sondern auch ihre gesammelte Erfahrung und Expertise, was als zunehmend wichtige Grundlage für eine entsprechende Handlungsbereitschaft und die Umsetzung adäquater Maßnahmen aller Beteiligten in Havariefällen dient.

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15.45 Uhr

Kurzvorstellung: Das aktualisierte Erscheinungsbild des Havariekommandos

Dr. Benedikt Spangardt
Leiter Kommunikation Havariekommando

16.10 Uhr

Verabschiedung

Tom Hegermann

Dr. Robby Renner
Leiter Havariekommando

16.15 Uhr
Veranstaltungsende