Programm
(Stand: 19.09.2023; Änderungen vorbehalten)
Downloads: Programm Abendveranstaltung (PDF) - Programm Fachtagung (PDF)
Ort: HAPAG-Hallen, Lentzstraße 1, 27472 Cuxhaven
Zeit: Donnerstag, 21. September 2023 ab 17 Uhr
(Einlass ab 16:30 Uhr)
Moderation: Tom Hegermann
Musik: Bundespolizeiorchester Hannover
Empfang
Moderation: Tom Hegermann
Musikalische Begleitung durch das Bundespolizeiorchester Hannover
Reden
Susanne Henckel
Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr
Katja Günther
Staatssekretärin im Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein
Dr. Robby Renner
Leiter Havariekommando
Poetry-Slam-Text
Ort: HAPAG-Hallen, Lentzstraße 1, 27472 Cuxhaven
Zeit: Freitag, 22. September 2023 von 9 Uhr (Einlass ab 8:30 Uhr) bis 16 Uhr
Moderation: Tom Hegermann
Begrüßung
Tom Hegermann
Moderation
Dr. Robby Renner
Leiter Havariekommando
Keynote: Christian Meyer
Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz
Grußwort: Hans-Christian Willert
Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein
Vorstellung der Aussteller
Ankerherz Verlag
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
Deutsche Seemannsmission
Tom Hegermann
Vortrag 1
Die neue Generation Mehrzweckschiffe - Einsatz für die Maritime Notfallvorsorge
Benno Lenkeit
Bundesanstalt für Wasserbau
Andreas Worms
Bundesanstalt für Wasserbau
Der Vortrag thematisiert die neue Generation Mehrzweckschiffe, die mit leistungsfähigen Anlagen und Systemen zur Öl-, Chemikalien- und Brandbekämpfung auf See sowie für das Notschleppen von Havaristen ausgerüstet werden. Ebenfalls werden die Schiffe über moderne Einrichtungen zur Erstversorgung von Verletzen auf See verfügen. Sie ersetzen ab 2025 sukzessive die Schiffe „Scharhörn“, „Mellum“ und „Neuwerk“.
mehr InfoVortrag 2
Pandemie und Seefahrt – Erfahrungen aus dem Hamburg Port Health Center
Dr. Matthias Boldt
Hamburg Port Health Center
Nach den Internationalen Gesundheitsvorschriften müssen alle Länder sogenannte Einreisepunkte (u.a. Häfen) benennen, welche jederzeit bestimmte notwendige Kernkapazitäten vorweisen müssen. In Deutschland gibt es fünf benannte Häfen (u.a. Hamburg). Der Vortrag geht auf die Vorbereitungen auf eine Pandemie in Hamburg (Projekt ARMIHN), Erfahrungen des Hafenärztlichen Dienstes aus der Corona-Pandemie und die Stärkung der Strukturen im Rahmen des Projektes „gesunde Häfen – gemeinsam Stark (GESA)“ ein.
mehr InfoVortrag 3
Hubschrauber in der Maritimen Notfallvorsorge: Der neue Airbus H215
Ingo Walter
Bundespolizei
Nicht in jedem maritimen Einsatzszenario ist es möglich, die hoch spezialisierten Einsatzteams des Havariekommandos auf dem Seeweg zur Unglücksstelle zu transportieren. Genau für diese Fälle steht bei der Bundespolizei-Fliegerstaffel in Fuhlendorf der speziell ausgestattete MNV-Hubschrauber bereit. Besatzung und Maschine, ausgestattet mit Doppel-Rettungswinde, Suchscheinwerfer, Medical Wall und Wärmebildkamera stehen rund um die Uhr bereit für den Einsatz im Rahmen der Maritimen Notfallvorsorge. Herr Polizeidirektor Ingo Walter, Leiter der Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf, stellt in seinem Vortrag einerseits die Entwicklung der nunmehr 20-jährigen Zusammenarbeit von Bundespolizei und Havariekommando sowie das neue Einsatzmittel Airbus H215 vor.
mehr InfoVortrag 4
Maritime Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV)
Dirk Obermann
Deutsche Seemannsmission
Dorothea Wichterich
Havariekommando
Unfälle und Notlagen auf See, können unabhängig des Ausmaßes, von den betroffen Menschen als belastende Ereignisse wahrgenommen werden. Die dann notwendigen psychosoziale Maß-nahmen unterstützen die Betroffenen und helfen ihnen, ihre eigenen Bewältigungsressourcen zu aktivieren. Diese psychosoziale Notfallversorgung in maritimen Schadenslagen zu initiieren, organi-sieren und koordinieren ist Aufgabe des Havariekommandos in Kooperation mit der Deutschen Seemannsmission und der ev. Militärseelsorge.
mehr InfoVortrag 5
Neue Perspektiven - Einsatzmöglichkeiten von Drohnen in der Maritimen Notfallvorsorge
Dr. Björn Baschek
Bundesanstalt für Gewässerkunde
Für das Monitoring für die Maritime Notfallvorsorge stehen heute etabliert die Sensorflugzeuge Do228 und Satelliten als „fliegende Augen“ bereit. Zudem stehen erste Drohnen zur Verfügung und werden erprobt. Diese eröffnen neue Perspektiven. Herr Dr. Björn Baschek von der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) stellt das aktuelle System vor und gibt einen Ausblick auf zukünftige Anwendungsmöglichkeiten für Drohnen und ihre Sensorik als Beitrag zu einem kombinierten System.
mehr InfoVortrag 6
Seekrankheit - Herausforderung im Einsatz
Dr. Jens Kohfahl
Mitglied der Expertengruppe Verletztenversorgung
Durch Seekrankheit kann unter schlechtesten Wetterbedingungen über die Hälfte der Mitglieder auch einer erfahrenen Schiffsbesatzung betroffen sein. Dies kann maßgeblich Einfluss auf die Schiffssicherheit haben. Mit einer gleich großen mentalen und physischen Beeinträchtigung bis hin zum Verlust der Selbstrettungsfähigkeit muss auch bei den Einsatzkräften des Havariekommandos gerechnet werden. Vor diesem Hintergrund werden im Vortrag Ursachen, Prophylaxe und Therapie der Seekrankheit dargestellt.
mehr InfoVortrag 7
Struktur der maritimen Notfallvorsorge im Vereinten Königreich
Stephan Hennig
SOSREP UK
Der Posten des Secretary of State’s Representative for Maritime Salvage and Intervention (SOSREP) ist an die britische Seeschifffahrtsbehörde angegliedert, ist jedoch in maritimen Notfällen unabhängig und mit maximaler Verfügungsgewalt ausgestattet. Der Vortrag informiert über die Rolle und die maritime Notfallversorgung in Großbritannien und soll zum Nachdenken darüber anregen, ob die gegenwärtigen Strukturen, Mechanismen und Werkzeuge der maritimen Notfallversorgung noch hinlänglich sind.
mehr InfoVortrag 8
Herausforderung Verletztenversorgung in der Maritimen Notfallvorsorge - Aktueller Stand und Perspektiven
Dr. Markus Stuhr
Vorsitz Expertengruppe Verletztenversorgung
Große Herausforderungen begleiten den Einsatz beim Massenanfall von Verletzten auf See. Eine Besonderheit dieses Spezialgebietes der maritimen Notfallmedizin sind die verlängerten Intervalle der medizinischen Versorgung. Alle Rettungseinheiten müssen autark arbeiten können. Hier hat das Havariekommando in den letzten Jahren wesentliche Aufbauarbeit geleistet. Zukünftig wird von Bedeutung sein, die Qualität der notfallmedizinischen Versorgung den an Land geltenden Standards und Empfehlungen anzunähern.
mehr InfoVortrag 9
Vom Aufbaustab zur Zusammenarbeit im GLZ
Burkhard Klär
Mitglied im Aufbaustab
Frank Erkner
Wasserschutzpolizei-Leitstelle
Die Erkenntnisse aus der Havarie der „PALLAS“ führten zu einer umfassenden Fortentwicklung der Einsatzstrukturen bei der Bekämpfung komplexer Schadenslagen auf See. Das Havariekommando stellt heute eine einheitliche Einsatzleitung sicher und ist zentraler Knotenpunkt für die maritime Notfallsorge. Im Verbund mit anderen Partnern haben sich u.a. im GLZ neue Formen der Zusammenarbeit bei Einsätzen, in der Überwachung, sowie der Nutzung nationaler und internationaler Datenplattformen ergeben.
mehr InfoVortrag 10
Komplexe Schadenslagen im Delegationsgebiet Hamburg am Beispiel des Schiffsbrandes CCNI ARAUCO
Dirk Flocke
Feuerwehr Hamburg
Seit dem Bestehen des Havariekommando stehen zahlreiche Feuerwehren der Küstenländer als verlässliche Partner in der Maritimen Notfallvorsorge bereit. Brandrat Dirk Flocke, Leiter der Spezialeinsatzgruppe Schiffsbrandbekämpfung der Feuerwehr Hamburg, berichtet am Beispiel des Großbrandes auf der CCNI ARAUCO am Burchardkai, von dem Einsatz sowie insbesondere der Unterstützung und Zusammenarbeit von Havariekommando und Feuerwehr im Delegationsgebiet Hamburger Hafen.
mehr InfoVortrag 11
Die Arbeit der DGzRS - Ein Einblick mit ausgewählten Einsatzbeispielen
Lennart Klemp
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
Vortrag 12
Das Konzept PontonBoot des THW - Ergebnisse des Forschungsprojektes und mögliche Einsatzoptionen
Daniel Siegl
Bundesanstalt Technisches Hilfswerk
Die Fähigkeit zu großflächigen, langanhaltenden Schutz- und Hilfeleistungen an und auf Gewässern ist eine der Kernfähigkeiten des THW. Insbesondere vor dem Hintergrund häufigerer und extremerer Wetterereignisse gilt es diese Fähigkeiten auch zukünftig umfassend zu erhalten und zu modernisieren. Diesem Anliegen widmete sich das Forschungsprojekt: „Entwicklung eines verbesserten multifunktionalen Ponton Bootes (PoBo)“. Als damaliger Projektleiter wird Herr Daniel Siegl, inzwischen aus dem Bereich Strategie und Innovation des Leitungsstabs der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, das Projekt vorstellen. Dabei werden u.a. Eindrücke aus der ersten Test- und Erprobungskampagne vermittelt, Bezüge zu potentiellen Einsatzoptionen hergestellt und relevante Aspekte und Erkenntnisse für einen angestrebten effizienten Innovationstransfer in die Einsatzpraxis aufgezeigt.
mehr InfoVortrag 13
The International Group of P&I Clubs im Lichte von Havarien
Claude Pohlit
Skuld Germany
The International Group (IG) umfasst zwölf P&I Clubs, die Seehaftpflichtversicherungsdeckungen (protection and indemnity) für etwa 90 % der weltweiten Tonnage anbieten. Während die Clubs individuell im Wettbewerb stehen, teilen sie nicht nur das Risiko großer Verluste, sondern auch ihre gesammelte Erfahrung und Expertise, was als zunehmend wichtige Grundlage für eine entsprechende Handlungsbereitschaft und die Umsetzung adäquater Maßnahmen aller Beteiligten in Havariefällen dient.
mehr InfoKurzvorstellung: Das aktualisierte Erscheinungsbild des Havariekommandos
Dr. Benedikt Spangardt
Leiter Kommunikation Havariekommando
Verabschiedung
Tom Hegermann
Dr. Robby Renner
Leiter Havariekommando
